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Solidvest Weekend Briefing

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Gaslieferungen: Wie stehen die Chancen? Entgegen den Markterwartungen ist es möglich, dass Putin wieder liefert. Gas kann Russland wegen nötiger Pipelines (die schon voll ausgelastet sind) nicht zusätzlich nach Asien exportieren und müsste entweder das Gas umweltschädlich abfackeln oder die Gasförderung teilweise einstellen, was technisch aufwendig ist. Auch ein Verbrauch im russischen Inland ist wegen voller Speicher unrealistisch. Man sollte die Möglichkeit der russischen Gaslieferungen in ähnlicher Höhe wie vor der Wartung also nicht voreilig abschreiben. Dies könnte zu einer vorübergehenden Aktienmarkterholung in Europa führen.

US-Teuerungsrate: Anzeichen für Absenkung erkennbar? Entgegen allgemeiner Meinung zeichnen sich in den USA Inflationsabsenkungsanzeichen ab (trotz Rekord-CPI von 9,1%). Die US-Kerninflationsrate sank von 6,0% über 5,6% auf 5,9%. Die Güterpreisinflation ist fast zum Stillstand gekommen (steht für einen großen Teil der US-Teuerungsrate). Getrieben wird die Inflation zurzeit am meisten von den Mieten (+5,6%), den Löhnen (+5,1% gegen Vorjahr) sowie den Energie- (+41,6%) und Foodpreisen (+10,4%). Die Nahrungsmittelpreise haben aber zum Teil bereits wieder deutlich an den Terminmärkten nachgegeben (Weizen z.B. über 20% auf unter das Niveau vor dem Beginn des Ukraine-Kriegs).

Fed: Wie richtet sie ihre Politik aus? Die FED hat in der Vergangenheit ihre Zinserhöhungspolitik nicht dann beendet, wenn sie die Inflation für ausreichend rückläufig hielt. Tatsächlich waren die US-Inflationsraten am Ende der Zinserhöhungsphase („first cut“) sogar höher (4,4%) als am Beginn der Zinssteigerungen (2,5% gegen diesmal 8,5%). Schlechte Konjunktur und Aktienbaisse (Reichtumseffekt in den aktienlastigen USA) waren also in der Vergangenheit die Gründe für die FED-Zinswende (bzw. ein Ende der Baisse), die sich diesmal schneller einstellen könnte als in anderen Zyklen, als die Weltwirtschaft weniger verschuldet war.

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