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George Soros wettet gegen Trump und verliert

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Es vergeht seit Monaten kein Tag, an dem der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, nicht wenigstens eine Schlagzeile bietet – der heutige Beitrag befasst sich jedoch primär mit einem anderen Milliardär, George Soros.

Soros verdiente den Großteil seines Vermögens im September 1992, als er gegen den britischen Pfund setzte. Sein Vermögen wurde 2016 auf 24,9 Milliarden Dollar geschätzt. Damit befindet sich der Ungar auf Platz 23 der Forbes Liste.

Milliardär und Wall Street Experte Soros verliert eine Milliarde Dollar

George Soros setzte nach der Wahl Donald Trumps darauf, dass der amerikanische Aktienmarkt fällt, jedoch legte der Dow-Jones seit der Präsidentschaftswahl zu, und George Soros musste auf Grund dieser Investition tief in die Tasche greifen.

Soros verdiente sein Vermögen an der Wall-Street und betreut große Fonds, unter anderem den Quantum Fonds. Umso schwerer trifft ihn diese Fehlinvestition.

Sein Vertrauen in Trump und dessen kommenden Führungsstil der Vereinigten Staaten ist nicht sonderlich hoch. Aus diesem Grund setzte Soros unmittelbar nach der US-Wahl mehrere Milliarden gegen den Markt. Eine Entscheidung, die Ihm ein hübsches Sümmchen kostet, und seiner ehemaligen rechten Hand, Stanley Druckenmiller, ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Des einen Leid ist des anderen Freud

Druckenmiller wendete sich bereits im Jahr 2000 gegen Soros, nachdem er jahrelang die rechte Hand des Ungarn gewesen ist. Im Gegensatz zu seinem ehemaligen Boss, verdiente Druckenmiller laut Angaben von Wall Street Insidern eine gewaltige Summe an Wahlerfolg von Donald Trump und der damit zusammenhängenden Entwicklung der Aktienmärkte.

Trumps angekündigtes Konjukturprogramm hat vielen Investoren Hoffnung verliehen und anstatt der Krise kam der Aufschwung. Der wichtigste amerikanische Aktienindex, der  Dow Jones, legte seit der Nominierung etwa 9% zu. Der zweite Index, S&P 500, stieg um 5%.

Interessanter Weise hat das Soros Fund Management keine Verluste zu verbuchen, sondern konnte für das letzte Jahr ein Zuwachs von 5% aufweisen.