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Mark Zuckerberg trennt sich von erstem Facebook Aktienpaket

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Vor etwa acht Monaten, im Dezember 2015, kurz nachdem der Facebook Chef und Gründer Mark Zuckerberg die Geburt seiner ersten Tochter feiern durfte, kündigte der Multimilliardär zur großen Überraschung der breiten Öffentlichkeit an, dass er sich von 99% seiner Facebook Aktien trennen möchte. Zu dem Zeitpunkt betrug der Wert seiner Anteile an Facebook etwa 45 Milliarden Dollar und der Verkauf soll dem Zweck dienen seine Wohltätigkeitsorganisation „Chan Zuckerberg Initiative“ zu unterstützen.

Mark Zuckerberg verkauft Facebook Aktien im Wert von 95 Mio. $

Acht Monate nach seiner Ankündigung verkauft der Facebook-Gründer nun das erste Aktien Paket. Insgesamt veräußerte Zuckerberg 760.000 Facebook Aktien, die einen Gesamtpreis von rund 95 Mio. $ hatten. Der Verkauf seiner Anteile hatte jedoch keine Auswirkungen auf den Aktienkurs des Unternehmens und Investoren müssen keinen Kurseinsturz befürchten, denn der Verkauf des Aktienpakets bedeutet nicht, dass der Facebook Gründer vorhat das Unternehmen zu verlassen.

Trotz verkauf der Anteile kein Verlust des Stimmrechts

Mark Zuckerberg behält nämlich trotz Verkauf seiner Aktien weiterhin sein Stimmrecht. Möglich wird ihm das dadurch, dass er eine neue Art von Aktien eingeführt hat. Diese neue Klasse von Aktien hat kein Stimmrecht. Traditionell wird unterschieden in Aktien der A Klasse und der B Klasse. Die abgestoßenen Facebook Aktien hatten demnach kein Stimmrecht. A-Klasse Aktien besitzen ein Stimmrecht und B-Klasse Aktien werden mit zehn Stimmrechten bewertet.

Demzufolge wird der Firmenchef auch nach komplettem Verkauf seiner ganzen Facebook Aktien immer noch Stimmrechte von etwa 60% des Unternehmens besitzen. Im Juni 2015 kündigte Mark Zuckerberg an, dass er nicht vorhabe die Kontrolle über seine Firma zu verlieren und sie noch für eine „sehr lange Zeit“ führen werde.